AKTUELLES

Neue Podcast-Folge zum Thema Widerstand bei YouTube

Die Jugendlichen des Tisa- Projektes der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium Tisa von der Schulenburg Dorf Mecklenburg interviewten im Dezember 2024 den Historiker Falk Bersch für den Podcast zum Thema Widerstand in Mecklenburg. In der 6. Podcast-Folge stehen die Zeugen Jehovas im Fokus, die in der NS-Zeit auch als Bibelforscher bezeichnet wurden. Trotz Verfolgung und Haft leisteten sie mutig Widerstand gegen das NS-Regime, verweigerten den Hitlergruß und jede kriegsfördernde Arbeit – ein kompromissloser Einsatz für ihren Glauben, der sie oft das Leben kostete. 
Falk Bersch forschte unter anderem zu Heinrich Woest und Carl Glöde, die in Konzentrationslagern ermordet wurden. Zur Erinnerung an sie wurden in Wismar Stolpersteine verlegt.

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat unser Förderverein die neue Folge bei YouTube veröffentlicht.

Link:https://youtu.be/_n3VY2eEd3E?si=cIL4WAS0nBDC_nPj

Der Podcast zur Verfolgung und zum Widerstand der Zeugen Jehovas entstand in Kooperation mit der Sophie Medienwerkstatt e.V. und wurde von der Landeszentrale für politische Bildung MV gefördert.

Ramona Ramsenthaler

Schule in Dorf Mecklenburg wird Partnerschule der Stiftung 20. Juli 1944

Elisabeth Ruge, Vorstandsmitglied der Stiftung 20. Juli 1944, überbrachte am Sonntag, dem 1. Dezember 2024, den Partnerschaftsvertrag der Stiftung. Diesen unterzeichneten für die Verbundene Regionalschule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“ Dorf Mecklenburg der Schulleiter Herr Kowalski und die Lehrerin Marie Wolf. In ihrer Rede zu Beginn des Weihnachtskonzertes würdigte Elisabeth Ruge die Bildungsarbeit der Schule und die gemeinsamen Projekte mit dem Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow und der Sophie Medienwerkstatt.

Seit 2023 gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Stiftung 20. Juli 1944, die insbesondere durch Elisabeth Ruge, die Großnichte von Tisa von der Schulenburg und Enkelin von Fritz-Dietlof von der Schulenburg, unterstützt wird. Im Juli 2024 nahmen Schülerinnen und Schüler des Tisa-Projektkurses an den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 80. Jahrestags des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 teil. Im Roten Rathaus in Berlin stellten sie ihre Projektarbeit zum Thema Widerstand in Mecklenburg vor.

Der Stiftung 20. Juli 1944 ist insbesondere die Arbeit mit Schulen wichtig. Vor dem Hintergrund des Gedenkens an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft verfolgt die Stiftung das Ziel, Demokratie und Rechtsstaat zu stärken. Insgesamt gibt es bereits fünf Partnerschulen.

Aktuell arbeitet der Projektkurs an der Schule Dorf Mecklenburg mit Unterstützung des Fördervereins Denkstätte Teehaus Trebbow an einer Szenischen Lesung zum Thema Widerstand.

Preis für nachhaltiges Heimatengagement an Förderverein und Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule mit Gymnasium (KGS) Dorf Mecklenburg verliehen

Krieg und Diktatur sind auch in unserer Gegenwart wieder Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Diesem Ziel fühlt sich der Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow bereits seit 20 Jahren verpflichtet. Er initiiert Projekten, die sich mit Widerstand und Zivilcourage in der Region befassen. So aktuell mit Schülerinnen und Schülern der Verbundenen Regionalschule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“ Dorf Mecklenburg. Entstanden ist eine preisgekrönte Podcast-Reihe über Tisa von der Schulenburg. Diese erhielt bereits im Mai diesen Jahres den Medienkompetenzpreis MV 2024 für das Projekt: „Tisa von der Schulenburg in Mecklenburg“. Damit nicht genug! Am 24. Juni 2024 konnten der Verein und die beteiligten Schülerinnen und Schüler aus Dorf Mecklenburg für ein erweitertes Projekt „Tisa von der Schulenburg und der Widerstand des 20. Juli 1944, im Roten Rathaus von Berlin, einen der 5 (!) Preise für nachhaltiges Heimatengagement aus den Händen Händen der Staatssekretärin bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, Frau Rita Schwarzelühr-Sutter, entgegennehmen. Wir bedanken für den Vorschlag des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Person von Anna-Konstanze Schröder (MdL). Gefördert wurde dieses Projekt von der Landeszentrale f. politische Bildung M-V (LzpB M-V) und dem Projekt „Demokratie leben in NWM“.