Ausstellung “Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie in Mecklenburg 1924 – 1933” ist bis Oktober 2026 geöffnet
In Kooperation mit der Landesgruppe Mecklenburg des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Bund aktiver Demokraten e.V. eröffnete unser Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow am Sonntag, dem 10. Mai 2026, die Ausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie in Mecklenburg 1924 bis 1933".
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Auseinandersetzungen um die Stärkung der Weimarer Republik in den Jahren 1924 bis 1933 und einzelne Personen des Reichsbanners wie Albert Schulz, Willy Jesse und Alfred Starosson aus Rostock, die sich im damaligen Gau Mecklenburg-Lübeck für die Demokratie eingesetzt haben. Mit Unterstützung der drei Weimarer Koalitionsparteien - der SPD, der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums – mobilisierte das Reichsbanner viele Menschen für die Verteidigung der Republik.
Nach 1933 und dem Verbot durch die Hitler-Diktatur wurden sie verfolgt und mehrfach verhaftet. Trotzdem führten viele ehemalige Mitglieder des Reichsbanner den Kampf gegen die nationalsozialistische Diktatur weiter und gingen in den Widerstand. Kontakt gab es zum Kreisauer Kreis und zu den Vertretern des 20. Juli 1944, u. a. zu Dr. Julius Leber.
Die Ausstellung kann bis Ende Oktober 2026 im Teehaus in Klein Trebbow besichtigt werden.
Führungen werden auch außerhalb der Öffnungszeiten angeboten! Bitte melden Sie sich per Email an:


Wir danken Jochen Schmidt, dem Direktor der LpB M-V, und Dr. Fritz Felgentreu, Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Bund aktiver Demokraten, für die Redebeiträge während der Ausstellungseröffnung.
Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 - 1933
Schwarz Rot-Gold waren nicht nur die Farben der Weimarer Nationalversammlung sondern auch die des 2024 gegründeten Reichsbanner. Die Mitglieder der Schutzorganisation der Republik setzten sich in ihrem Kampf um die Weimarer Republik für die deutsche Demokratie ein – denn die Demokratie war für sie die Bedingung für Frieden und Freiheit. Vor allem wollten sie mit zivilen Mitteln für den Erhalt der parlamentarischen Demokratie eintreten. Mit Unterstützung der drei Weimarer Koalitionsparteien - der SPD, der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums - konnte das Reichsbanner viele Menschen für die Verteidigung der Republik mobilisieren. Sie erklärten sich bereit, diese notfalls gegen ihre Feinde auch mit Gewalt zu verteidigen. Das Reichsbanner scheiterte jedoch an der nationalsozialistischen Gewalt und wurde 1933 durch das NS- Regime verboten. Viele ehemalige Mitglieder engagierten sich aber weiterhin im Widerstand gegen das NS-Regime.
Mit der Sonderausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 bis 1933" möchte der Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. einen Überblick über die Aktivitäten und einzelne Personen des Reichsbanners in Mecklenburg bzw. im damaligen Gau Mecklenburg-Lübeck geben.
Die Ausstellung wurde am Sonntag, dem 10. Mai 2026, um 16 Uhr im Teehaus in Klein Trebbow eröffnet. Dr. Fritz Felgentreu, Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz- Rot-Gold. Bund aktiver Demokraten e.V. der Bundesrepublik Deutschland führt in die Ausstellung ein.
“Wie viele dieser Männer damals ihr Leben ließen, ist unbekannt. Es waren Männer von hohem Idealismus, und ich kann nicht ohne ein Gefühl tiefer Dankbarkeit und Bewunderung an sie denken”
Tony Sender über die Mitglieder des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, 1938
