Interview mit Dr. Olaf Schulz-Gardyan von der Albert-Schulz-Stiftung, Enkel des Widerstandskämpfers gegen das NS-Regime Albert Schulz aus Rostock

Link zum Interview

Für Freiheit und Republik!

Anlässlich der Sonderausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie in Mecklenburg 1924 bis 1933" im Teehaus in Klein Trebbow führten wir ein Interview mit Dr. Olaf Schulz-Gardyan von der Albert- Schulz-Stiftung Rostock.

Im Mittelpunkt des Interviews stand sein Großvater Albert Schulz, der sozialdemokratische Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur und spätere Oberbürgermeister von Rostock, 1946 bis 1949.

Albert Schulz war von 1924 bis 1933 Vorsitzender des Reichsbanners im Gau Mecklenburg- Lübeck und begründete 1930 in Mecklenburg die Eiserne Front.

Der Podcast ist ein gemeinsames Projekt der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium "Tisa von der Schulenburg" Dorf Mecklenburg und des Fördervereins Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. mit der Sophie Medienwerkstatt e.V.

Wir danken der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Albert- Schulz- Stiftung für die Unterstützung.

Information zum 82. Jahrestag

20. Juli 1944 - 20. Juli 1994 - 20. Juli 2026

Anlässlich des 82. Jahrestages des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 übergab Rainer Kloth, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Klein Trebbow und Unterstützer unseres Fördervereins, eine besondere Gedenkmünze:

Von der Bundesrepublik Deutschland wurde 1995 zum 50. Jahrestag des Hitler- Attentats diese Gedenkmünze zum Deutschen Widerstand und Claus Schenk Graf von Stauffenberg herausgegeben.

Wir danken Rainer Kloth für die Dauerleihgabe der Gedenkmünze. Ostern 1944 hatten sich die Grafen Schulenburg und Stauffenberg in Klein Trebbow zu konspirativen Gesprächen zur Vorbereitung des Attentats und zur Neugestaltung des Staates u.a. im Teehaus getroffen.

Der Vorstand

Gedenken an Tisa von der Schulenburg zum 25. Todestag

Elisabeth Gräfin von der Schulenburg, genannt Tisa, wurde am 7. Dezember 1903 in Tressow, Mecklenburg geboren. Heute vor 25 Jahren, am 8. Februar 2001 starb sie in Dorsten, NRW.

Unser Förderverein erinnert an diese außergewöhnliche Frau, die den Widerstand ihres Bruders Fritz-Dietlof unterstützte.

Von 1939 bis 1946 war sie mit ihrem Jugendfreund Carl Ulrich von Barner verheiratet und führte in seiner kriegsbedingten Abwesenheit das Gut Trebbow. Dort trafen sich Ostern 1944 die Grafen Stauffenberg und Schulenburg und führten konspirative Gespräche, u.a. im Teehaus , zur Vorbereitung des Hitler-Attentats und zur Neugestaltung des Staates. Denn seit 1943 lebte ihre Schwägerin Charlotte, die Ehefrau ihres Bruders Fritz-Dietlof, mit den sechs Kindern in Klein Trebbow.

Nach dem Krieg verließen sie Mecklenburg. Tisa von der Schulenburg konvertierte zum katholischen Glauben und 1950 trat sie als Schwester Paula in das Kloster der Ursulinen in Dorsten, NRW, ein. Seite Ende der 60er Jahre war sie wieder verstärkt als Künstlerin tätig, widmete sich in ihren Werken den Ausgegrenzten und Entrechteten. So unterstützte sie den Arbeitskampf der Bergarbeiter in Dorsten.

Seit 1985 besuchte sie wieder Mecklenburg, schuf für die Kirche in Gressow und für Klein Trebbow Reliefs zum Gedenken an ihren hingerichteten Bruder Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg. Mecklenburg, insbesondere den Orten Tressow und Klein Trebbow, blieb sie bis zu ihrem Tod 2001 verbunden.

Anlässlich ihres 120 Geburtstages erinnerte unserer Förderverein mit einer Sonderausstellung ihrer Werke auf Schloss Tressow an die engagierte Künstlerin. In diesem Rahmen entstand mit dem Tisa-Kurs der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium "Tisa von der Schulenburg" Dorf Mecklenburg und der Sophie- Medienwerkstatt eine Podcast-Reihe und ein Dokumentarfilm zur Veranstaltungsreihe:

Link: https://youtu.be/uRX6IIS1SzU?si=ZjTX9JEWvOvf9qG

Vorstand Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow

 

27. Januar 2026, Tag des Gedenkens.

Wir erinnern mit diesem Podcast an alle Opfer des Nationalsozialismus. Die Jahre der Hitler-Diktatur 1933 bis 1945 waren geprägt von Verfolgung und Terror, aber auch von Widerstand und Zivilcourage. Die Berliner Journalistin Ruth Andreas-Friedrich hat die Ereignisse in ihren Tagebüchern und Briefen festgehalten.

SchülerInnen der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium "Tisa von der Schulenburg" aus Dorf Mecklenburg lesen daraus und aus weiteren Dokumenten von Personen des Widerstands Auszüge.

Der Podcast ist ein gemeinsames Projekt mit dem Förderverein Denkstätte Teehaus Trebbow und Mirko Schütze von der Sophie Medienwerkstatt. Wir danken Elisabeth Ruge von der Stiftung 20. Juli 1944 für die Unterstützung.

Link: https://youtu.be/DSq0LWB4KzM